Hier das Interview des ORF vom 28.06.2018 mit BM Wilhelm Schwartz (ÖVP) und Heinrich Hareter (SPÖ) zum Thema „Hotelprojekte in Weiden am See“ zum Nachlesen:

Link auf burgenland.ORF.at
oder als PDF

Die GUW möchte dazu festhalten:

  • Die bisher vorliegenden Informationen zum „Hotel Fritz“ sind in keiner Weise für eine Beurteilung des Projektes und damit für einen Grundsatzbeschluss ausreichend. Wie üblich wurde dazu gedrängt, über etwas abzustimmen, das den Gemeinderäten nicht (ausreichend) bekannt war.
  • Das „Sundeck-Projekt“ stand NICHT auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 19.06.2018. Dies bestätigt jetzt auch das offizielle Protokoll dieser Sitzung!
  • Das „Sundeck-Projekt“ betrifft außerdem Privatgrund, daher ist die Möglichkeit der Einflussnahme der Gemeinde auf die Ausgestaltung dieses Projektes als eher gering zu betrachten.
  • Dass sich 2 Investoren mit unterschiedlichen Interessen, Konzepten und Zielgruppen auf ein gemeinsames Projekt einigen ist naive Illusion. (Diese Sicht der Dinge ist ebenfalls im offiziellen Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 19.06.2018 nachlesbar!)

Fazit: Die in diesem Interview getätigten Aussagen sollen offensichtlich nur verschleiern, dass ein Grundsatzbeschluss zu einem Projekt gefasst wurde, von dem zuwenig bekannt ist. Außerdem entsprechen einige der Aussagen – gemessen am Protokoll der Gemeinderatssitzung – nicht den Tatsachen!

Jeder aufmerksame und demokratiebewusste Beobachter der Vorgänge fragt sich: „Warum wählt der Bürgermeister eine solche Vorgangsweise?

Zusätzlich wollen wir anmerken:

Zitate aus dem offiziellen Protokoll der Gemeinderatssitzung:

„… Klaus Fuhrmann erkundigt sich für wen dieser Grundsatzbeschluss gelten soll. Wenn für die PT Errichtungs- und BetriebsgesmbH dieser Grundsatzbeschluss beschlossen wird, gibt es danach für die Gemeinde nicht mehr viel Mitspracherecht bei der Planung. …“

„… Für Klaus Fuhrmann ist die Planung für beide Projekte nicht ausreichend. Für einen Grundsatzbeschluss möchte er konkrete Pläne, um zustimmen zu können. …“

Wir fragen uns also, wieso Klaus Fuhrmann danach dem Grundsatzbeschluss doch zugestimmt hat.

Auch die Beweggründe von Johann Hareter (SPÖ) diesem Grundsatzbeschluss als Einziger seiner Faktion zuzustimmen, würden uns interessieren.